Karin Bruckner: Bäuerin sein bedeutet Vielfalt
Denken wir an eine Bäuerin, erscheint das traditionelle Bild: Eine Frau mit Kopftuch, zwischen Stall, Kochen und Kindererziehung. Das Bild ist nicht falsch, nur unvollständig und hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Früher war sie das unsichtbare Rückgrat des Hofes. Haus-, Feld- und Stallarbeit – selbstverständlich, ohne eigenes Einkommen und Anerkennung. In Statistiken und politischen Debatten tauchte sie kaum auf. Heute ist die Bäuerin Unternehmerin und Managerin. Sie trifft Investitionsentscheidungen, vermarktet Produkte, nutzt digitale Technologien, verhandelt mit Banken. Landwirtschaft ist für viele nicht nur Tradition sondern bewusste Berufswahl, oft kombiniert mit außerlandwirtschaftlichen Berufen. Gesellschaftlich weicht das Bild der mithelfenden Ehefrau jenem der Betriebsleiterin und gleichberechtigten Partnerin. Bäuerinnennetzwerke entstehen, ihre Stimmen werden in Verbänden, in der Politik, in den Medien lauter. Immer noch kämpfen Bäuerinnen mit alten Rollenbildern
und mangelnder Sichtbarkeit. Der Grat zwischen Tradition, Moderne und Selbstverwirklichung ist schmal.
Das Bild der Bäuerin ist heute vielfältig – von der Unternehmerin über die Direktvermarkterin bis zur Politikerin. Die Bäuerin ist nicht mehr die eine. Sie ist viele, und jede prägt die Landwirtschaft – heute und morgen.
und mangelnder Sichtbarkeit. Der Grat zwischen Tradition, Moderne und Selbstverwirklichung ist schmal.
Das Bild der Bäuerin ist heute vielfältig – von der Unternehmerin über die Direktvermarkterin bis zur Politikerin. Die Bäuerin ist nicht mehr die eine. Sie ist viele, und jede prägt die Landwirtschaft – heute und morgen.
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